NIS2-Dokumentation für MSPs
Mit NIS2 rücken auch kleinere Unternehmen und ihre Dienstleister in den Fokus der EU-Cybersicherheitsregulierung. Für MSPs ist das doppelt relevant: Ihr seid selbst betroffen – und eure Kunden erwarten von euch, dass ihr sie beim Nachweis unterstützt. Die gute Nachricht: Ein großer Teil dessen, was NIS2 verlangt, ist laufende Dokumentation und Risikoerkennung. Genau das lässt sich systematisieren.
Was NIS2 im Kern verlangt
NIS2 ist keine Checkliste mit einem Häkchen am Ende, sondern verlangt einen kontinuierlichen Prozess. Für den Microsoft-365-Teil eines Kunden sind vor allem relevant:
- Risikomanagement: Risiken erkennen, bewerten und nachvollziehbar dokumentieren – laufend, nicht einmalig.
- Technische Maßnahmen: Zugriffskontrolle, MFA, Härtung der Grundeinstellungen.
- Erkennung & Behandlung von Vorfällen: verdächtige Aktivitäten müssen auffallen und dokumentiert werden.
- Nachweisbarkeit: Wer geprüft wird, muss zeigen können, dass Maßnahmen wirken – mit Belegen über die Zeit.
Wie TenantSecure die Nachweise liefert
- Monatlicher NIS2-Report: automatisch per E-Mail, pro Kunde, mit deinem Firmennamen (White-Label). Er dokumentiert Sicherheits-Score, Härtung und offene Risiken zum Stichtag.
- Laufende Überwachung: Apps, Anmeldungen und Weiterleitungsregeln werden alle 5 Minuten geprüft – die Risikoerkennung läuft dauerhaft, nicht nur zum Audit-Termin.
- Vorfall-Logs: jeder erkannte Alarm und jede ausgelöste Gegenmaßnahme wird protokolliert – die Grundlage für die Behandlung und Dokumentation von Vorfällen.
- Portfolio-Drift: Snapshots des Sicherheits-Score zeigen über alle Kunden, wo eine Baseline abweicht und Nachweise brüchig werden.
Ehrlich bleiben: was TenantSecure nicht ist
Wichtig, damit du deinen Kunden nichts Falsches versprichst: TenantSecure stellt kein NIS2-Zertifikat aus. Ein solches Zertifikat gibt es in dieser Form gar nicht – NIS2 kennt Aufsicht und Nachweispflichten, aber kein Produkt-Siegel, das Konformität herstellt. Der Report ist Dokumentationsunterstützung: Er liefert Belege und Kennzahlen für den Microsoft-365-Teil, ersetzt aber weder eine Gesamtbetrachtung eures Kunden noch eine Rechtsberatung. Ob und wie NIS2 im Einzelfall greift, gehört mit Fachanwälten geklärt.
Und: Nicht jede Härtungsprüfung ist ohne Zusatzlizenz möglich. Einige Posture-Checks – insbesondere rund um Conditional Access, mit dem sich Legacy-Authentifizierung blockieren lässt – setzen Entra ID P1 beim Kunden voraus. Fehlt die Lizenz, bleibt der entsprechende Check „Unbekannt" statt fälschlich „grün".
So machst du daraus eine Leistung
Der monatliche Report wird zum wiederkehrenden Kundentermin: Ihr geht Score, Drift und offene Punkte durch, dokumentiert Entscheidungen und legt die Belege ab. So wird NIS2-Unterstützung zu einer sichtbaren, abrechenbaren Dienstleistung statt zu unbezahltem Nebenaufwand.
Mit TenantSecure
TenantSecure liefert die laufenden Belege für den Microsoft-365-Teil der NIS2-Dokumentation – automatisch, pro Kunde und über dein ganzes Portfolio hinweg. Wie die Baseline dahinter aussieht, zeigt unser Leitfaden zur Sicherheits-Baseline über alle Kunden.
Häufige Fragen
- Stellt TenantSecure ein NIS2-Zertifikat aus?
- Nein. Ein solches Zertifikat gibt es in dieser Form nicht – NIS2 kennt Aufsicht und Nachweispflichten, aber kein Produkt-Siegel, das Konformität herstellt. Der monatliche Report ist Dokumentationsunterstützung für den Microsoft-365-Teil, keine Konformitätsbescheinigung.
- Fällt mein Kunde unter NIS2?
- Das hängt von Sektor und Größe ab und lässt sich nicht pauschal beantworten. NIS2 erfasst deutlich mehr Einrichtungen als die Vorgängerregelung. Ob und wie die Richtlinie im Einzelfall greift, gehört mit Fachanwälten geklärt.
- Welche NIS2-relevanten Nachweise liefert TenantSecure?
- Einen monatlichen Report mit Sicherheits-Score und Härtungsstatus, laufende Überwachung von Apps, Anmeldungen und Weiterleitungen alle 5 Minuten sowie Vorfall- und Maßnahmen-Logs als Beleg für Risikoerkennung und -behandlung.
Weiterführende Links
NIS2-Nachweise ohne Mehraufwand liefern?
TenantSecure erstellt pro Kunde einen monatlichen NIS2-Report im White-Label und überwacht Apps, Anmeldungen und Weiterleitungen laufend – als Dokumentationsunterstützung, nicht als Zertifikat.